Monatsimpuls November 2025
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Der November ist traditionell der Monat, in dem wir der Verstorbenen gedenken und über die Vergänglichkeit des Lebens nachdenken. In dieser Zeit des Nachdenkens und der Reflexion können wir auch die Lehren von Pater Joseph Kentenich, dem Gründer unserer Schönstattbewegung, in unser Herz aufnehmen.
Der November ist traditionell der Monat, in dem wir der Verstorbenen gedenken und über die Vergänglichkeit des Lebens nachdenken. In dieser Zeit des Nachdenkens und der Reflexion können wir auch die Lehren von Pater Joseph Kentenich, dem Gründer unserer Schönstattbewegung, in unser Herz aufnehmen.Pater Kentenich betonte die Wichtigkeit der Gegenwart Gottes in unserem Leben, besonders in Zeiten der Trauer und des Verlusts. Er ermutigte uns, in den Herausforderungen des Lebens, einschließlich der Auseinandersetzung mit dem Tod, eine tiefere Beziehung zu Gott zu suchen. Er sagte: „Die Menschen suchen nach der Antwort auf den Tod. Aber der Tod ist nicht das Ende, sondern der Anfang eines neuen Lebens.“
Im November können wir uns an die Verstorbenen erinnern und gleichzeitig unsere eigene Spiritualität vertiefen. Nehmen wir uns Zeit, um zu beten, zu reflektieren und vielleicht in einem stillen Moment mit Gott ins Gespräch zu kommen. Fragen wir uns: Was hat mich diese Person im Leben gelehrt?
Welche Spuren hat sie in meinem Herzen hinterlassen?
Lasst uns auch den Mut aufbringen, unsere eigenen Werte und den Sinn unseres Lebens zu hinterfragen, gerade auch wenn wir persönliche Krisen erleben. Pater Kentenich hat uns gelehrt, dass jeder Mensch eine Berufung hat, und dass es wichtig ist, diese zu leben, um Gott in die Welt zu bringen.
Möge dieser November ein Monat des Erinnerns, des Dankens und der persönlichen Erneuerung sein. Lassen wir uns von der Hoffnung leiten, dass das, was wir aus dieser Welt mitnehmen, in der Liebe zu Gott und unseren Mitmenschen verwurzelt ist.In Gebet und Gemeinschaft der Diakone bleiben wir verbunden – hier auf Erden und über den Tod hinaus. Das Licht des Glaubens wird uns immer einen Weg weisen.
Manfred Lohmann, Diakon im Erzbistum Paderborn